MEIN DORF – MEINE HEIMAT – MEINE ZUKUNFT!
VON LANDESOBMANN-STV. ANDREAS KIRCHMAIR
MEIN DORF – MEINE HEIMAT – MEINE ZUKUNFT!
VON LANDESOBMANN-STELLVERTRETER ANDREAS KIRCHMAIR
Mit dem landesweiten Projekt „Do bin i dahoam" will die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend verstärkt auf die Werte und die Kultur in den Tiroler Gemeinden aufmerksam machen. Das Wertedenken und die Freiwilligentätigkeit in unserem Land ist eines, welches mit Geld kaum bezahlbar ist.
Speziell in den Randbezirken und Seitentälern Tirols ist darauf bedacht zu nehmen, den jungen Leuten und Familien noch Perspektiven und Möglichkeiten aufzuzeigen, um diese auch dort zu halten. Wer wenig in die örtlichen Geschehnisse eingebunden ist, wandert auch leichter ab und hat auch keinen Bezug zu Tradition und Heimat.
Das Vereinsleben und speziell die ehrenamtliche Tätigkeit in den Dörfern ist eine unverzichtbare Säule im ländlichen Raum.
Die junge Generation ist aber oft aufgrund der Arbeitsplatzsituation gezwungen zu pendeln oder abzuwandern. Hier ist speziell die Politik gefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen, um dem entgegenzuwirken.
Ein Großteil unserer land- und forstwirtschaftlichen Betriebe im Land wird im Nebenerwerb betrieben, nur ein geringer Teil im Vollerwerb. Wenn der Bauer aber neben seiner täglichen Arbeit im Stall und am Hof noch pendeln und einer außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen muss, um überhaupt ein vernünftiges Einkommen zu erlangen, so muss es ein Ziel sein, die Betriebe wieder in den Vollerwerb zu bringen und Einkommenskombinationen für landwirtschaftliche Betriebe attraktiv zu machen.
Denn die bäuerlichen Familien sind das tragende Gerüst im Dorfleben und ohne diese wäre oft eine Zukunft im ländlichen Raum, in den hintersten Tälern Tirols mehr als fragwürdig! Stirbt der Bauer, stirbt das Land!