EU-Hilfspaket für Gemüsebauern

Die derzeitige EHEC-Krise hat zahlreiche Todesopfer gefordert. Mit einem Maßnahmenpaket unterstützt die Europäische Kommission Gemüsebauern, die massive Umsatzeinbußen durch EHEC hinnehmen müssen. Ein sofortiges Hilfspaket stellt 210 Mio. Euro bereit.
Wie Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos betonte, ist es die höchste Priorität der EU, das Vertrauen der Verbraucher wieder herzustellen. michael_wallnoefer1Auch im Hinblick auf die aktuelle Wirtschaftskrise gelte die sofortige Unterstützung denjenigen Gemüseproduzenten, die durch Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum bestimmter Gemüsesorten massive Einbußen hinnehmen müssen. Die Kommission stelle die in der Kürze der Zeit maximalen notwendigen Maßnahmen bereit und wird alles für eine Überwindung der EHEC-Krise tun.
Insgesamt stellt die Kommission ein sofortiges Hilfspaket in Höhe von 210 Mio. Euro zur Verfügung. Es soll am 14. Juni durch Experten der EU-Mitgliedsstaaten angenommen werden. Das Paket sieht eine fünfzigprozentige Ausfallkompensierung für Produzenten von Gurken, Tomaten, Kopfsalat, Zucchini und Paprika vor, deren Produkte zwischen dem 26. Mai und 30. Juni vom Markt genommen werden. In Ausnahmefällen ist eine Kompensierung von bis zu 70 Prozent möglich.
Oberstes Ziel muss es aber sein, dass man in Deutschland endlich die genaue Ursache für die Ausbreitung des EHEC-Keimes findet und entsprechend kommuniziert. Es ist bestürzend, wenn man immer neue Quellen angibt, weil dies fatale wirtschaftliche Auswirkungen auf die Produzenten hat und gleichzeitig das Vertrauen in die Lebensmittelsicherheit erschüttert.

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