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In Generationen denken

Überrascht vernahm ich die Meldung, dass Verkehrsministerin Doris Bures damit Schluss machen will, dass die ÖBB-Mitarbeiter mit rund 54 Jahren in Pension gehen können. Ist dies etwa schon der erste Erfolg aus unserer Unterschriftenaktion, mit der wir ein gerechteres Pensionssystem im Sinne der nächsten Generationen fordern?
Nun ja, wir wollen einmal nicht übertreiben. Mir ist bewusst, dass dieser Vorstoß wohl kaum aus unseren Bemühungen entstanden ist, so Thomas_Kahnschnell wird das wohl nicht in dieser Größenordnung in Wien angekommen sein. Aber es zeigt, dass es ein wichtiges Thema ist und unsere Forderungen sehr wohl gerechtfertigt sind.
Wir haben es in den vergangenen Tagen schon öfter gesagt: Es soll keinesfalls ein Klassenkampf entstehen und ich stehe fest hinter meiner Meinung, dass Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben, natürlich auch einen Anspruch auf eine gerechte Pension haben sollen. Wenn dabei das Pensionsantrittsalter unter dem gesetzlichen liegt, es dafür aber gute Gründe gibt, die das rechtfertigen, dann ist das natürlich auch in Ordnung.
Es darf aber nicht sein, dass es ermöglicht wird, mehr oder weniger grundlos in Frühpension zu gehen und damit das System unnötig zu belasten. Allein durch den Stopp der Frühpensionierungen bei der ÖBB können mehr als 35 Millionen Euro eingespart werden.
Im Sinne der nächsten Generationen braucht es ein System, mit dem jetzt gerechte Summen ausgezahlt werden können, aber auch die nächsten Generationen noch eine Chance haben, Pensionszahlungen zu bekommen.

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