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Das Land Tirol erhöht das Budget für Wissenschaft und Forschung. Eine Investition in die Zukunft?




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Von Natur aus Mensch

Nach Lametta, Keksen und Weihrauchduft dürfte uns alle mittlerweile der Alltag wieder voll erwischt haben. Leider geht das immer viel zu schnell.
Und zwischen Jahreswechsel und den guten Vorsätzen treffen uns Naturschönheiten mit voller Gewalt. Die weiße Pracht, lang ersehnt und jetzt in rauhen Mengen vorhanden, ist des einen Freud und des anderen Leid. Richtig einig werden will man sich nicht. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn Frau Holle ihre Kissen nicht mehr schüttelt, und vermutlich viele von der Außenwelt Abgeschnittene auch. Viele Menschen sind im Einsatz, um uns den zurückgekehrten Alltag zu ermöglichen. Und diese Menschen leisten Großes und gehen an ihre Grenzen.Kathrin_Kaltenhauser
Vor ein paar Tagen habe ich im Radio gehört, dass die Welt untergehen wird. Ich persönlich halte diesen Hokuspokus für absolut unnötig und jede Sendezeit in diese Richtung einfach nur Verschwendung. Sollte die Welt wirklich einmal untergehn, dann werden wir es nicht verhindern können, weil interessanterweise auch nie berichtet wird, was die Ursache für den Untergang sein wird. Solche Berichte sind Panikmacherei. Es gibt viele andere Themen, mit denen wir uns beschäftigen können.
Tatsächlich habe ich mich aber dabei erwischt, dass ich es doch beunruhigend finde, dass wahre Katastrophen nie vorhergesagt werden. Bei all unserem Wissen, der Technik und der beeindruckenden Forschungsarbeit gelingt es dem Menschen nicht, die Vorhaben der Natur zu durchschauen.
Von wie vielen Dingen wir abhängig sind, zeigt uns im Moment die weiße Pracht. Wetterextreme hat es schon immer gegeben. Die Frage ist, ob unser System dafür gerüstet ist?
Und ganz nebenbei finde ich es beruhigend, dass wir in Tirol eine funktionierende Landwirtschaft haben, die Lebensmittel erzeugt. Die Frage, wo die benachteiligten (Berg-)Gebiete in Österreich liegen, ist beantwortet.
In Notsituationen besinnt sich der Mensch wieder auf das Wesentliche, auf das, was er zum Leben braucht.
Für 2012 wünsche ich euch Glück und Gesundheit und – den Blick fürs Wesentliche.

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