Veröffentlicht: Montag, 14. Mai 2018

Start der Grillzeit

Desmoani von Landesleiterin-Stellvertreterin Barbara Peer

Mit den sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen hat auch wieder die Grillsaison gestartet. Abends mit Freunden auf der Terrasse sitzen und grillen gehört für viele zum Sommer wie Urlaub und schönes Wetter.

Der Grillboom der letzten Jahre reißt auch in diesem Jahr einfach nicht ab. Wenn man diverse Prospekte durchblättert, kann man fast nicht glauben, wie vielfältig inzwischen das Angebot rund um das gesamte Grillsortiment eigentlich ist. Man hat die Qual der Wahl, ob Holzkohle-, Gas- oder doch Elektrogriller. Beim zusätzlichen Equipment wird’s auch nicht leichter, da man inzwischen eigentlich fast alles auf dem Grill zubereiten kann. Für eine „Erstausstattung“ wird auch gerne tief in die Tasche gegriffen, denn der Griller gilt bei vielen mittlerweile schon als Statussymbol. Meist kommen dann noch die Nachbarn und versammeln sich rund um den Grill, um über die technischen Details zu fachsimpeln. Was aber meiner Meinung nach wichtiger wäre, ist, wenn sich die Leute genauso mit ihren Lebensmitteln auseinandersetzen würden wie mit dem ganzen Drumherum.

Das Zitat von Bauer Willi – „Und dann legen Sie auf ihren 800 Euro teuren Weber-Grill ein Würstchen für 79 Cent und beschweren sich anschließend über Massentierhaltung“ – beschreibt diese Misere meiner Meinung nach am besten.

Deshalb ist es wichtig, dass man immer wieder Aufklärungsarbeit leistet und vor allem das Interesse der Bevölkerung für das, was sich auf ihrem Teller befindet, weckt. Denn mit diesem Wissen wird auch bewusster eingekauft. Und wenn man weiß, wo’s herkommt, schmeckt’s auch gleich besser.

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