Veröffentlicht: Montag, 9. Juli 2018

Tiroler bewiesen in Rotholz „Schneid“

Am vergangenen Wochenende trug die TJB/LJ gemeinsam mit der JB/LJ Bezirk Schwaz und der JB/LJ Strass den Bundesentscheid im Sensenmähen der LJÖ aus.

Spannende Wettkämpfe gingen am 7. Juli 2018 auf den Feldern der LLA Rotholz über die Bühne. Die besten Mäherinnen und Mäher aus ganz Österreich duellierten sich beim Bundesentscheid Sensenmähen der LJÖ. Auch die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend war stark vertreten.

„Da der Bundesentscheid nur alle zwei Jahre stattfindet, ist er in diesem Jahr sicher ein kleines Highlight für alle. Den besten Mäherinnen und Mähern aus ganz Österreich hier in Tirol zuzusehen ist einfach faszinierend und spannend zugleich“, so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl, über den Wettbewerb.

Unvergessliche Tage an der LLA Rotholz

Schon alleine die Startnummernverlosung am Freitagabend und die Mäherparade am Samstag ließen auf ein unvergessliches Mähwochenende hoffen. Die JB/LJ Bezirk Schwaz und die JB/LJ Strass boten gemeinsam mit der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend große Abwechslung. Den Höhepunkt der Tage stellte aber sicher die stimmungsvolle Preisverteilung am Samstagabend im Festsaal dar.

Aber schon am Bewerbstag wurde unseren Teilnehmern einiges abverlangt. Andreas Misslinger und Philipp Jäger, Mitglieder der Jungbauernschaft/Landjugend Ebbs, starteten in der Kategorie „Männlich Standard“, wo ein 8 x 8 Meter großes Feld abgemäht werden musste. In dieser Kategorie durfte man nur mit einer Sense antreten, welche eine maximale Schwertlänge von 90 Zentimeter aufweist.

Johannes Gastl, Mitglied der JB/LJ Kelchsau, startete in der Königsdisziplin „Burschen Klasse 1“, wo eine Fläche von 10 x 10 Metern abgemäht werden musste.

Tirol mit Top-Platzierungen

Leider konnten wir keinen Bundessieg in Tirol behalten, trotzdem sind wir stolz auf das Erreichte und die ausgezeichneten Ergebnisse können sich sehen lassen.

Andreas Misslinger holte in seiner Kategorie den unglaublichen 2. Platz und darf sich somit Reservesieger in der Kategorie „Männlich Standard“ nennen. Philipp Jäger und Johannes Gastl konnten in ihren Klassen die hervorragenden Plätze 6 und 27 erreichen.

Mit einer überragenden Gesamtzeit von 186,64 Sekunden schaffte es Fabian Winder aus Vorarlberg in der Klasse Burschen I auf das Siegespodest. Bei den Mäherinnen durfte die amtierende Europameisterin Elisabeth Schilcher aus Salzburg mit der Goldmedaille nach Hause gehen. Mit einer unschlagbaren Zeit von 71,61 Sekunden kämpfte sie sich in der Kategorie Mädchen Klasse I auf Platz eins.

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